Die britische Künstlerin Joanna Jones lebt und arbeitet seit 1997 in Dover, England. Nach dem Studium an der Royal Academy Schools in London entwickelte sie über vier Jahrzehnte eine unverwechselbare Bildsprache – zwischen abstrakter Malerei, Performance und körperlicher Unmittelbarkeit. Ihre Werke wurden in Berlin, Frankfurt am Main, Nikosia, London und Dover gezeigt; seit 2017 wird sie in Deutschland von der Galerie Gilla Lörcher vertreten.

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Yves Sucksdorff




Der Katalog versammelt Texte, die das Werk aus unterschiedlichen Blickwinkeln erschließen: Gilla Lörcher beschreibt die strahlende Farbigkeit der Serie und Joanna Jones' radikale Unmittelbarkeit im Verhältnis zur Leinwand. Jones selbst schreibt über den Weg zurück zur Malerei – über Frankfurt am Main in den 1970er Jahren, über Performance-Kunst als Befreiung, über den Körper als direktestes aller Malmittel. Walter Gramming, der Jones seit einer gemeinsamen Performance 1984 kennt, nähert sich dem Werk mit einem Text über Körperlichkeit, Sublimation und das Licht, das sich in ihren Bildern verströmt.

Für die Ausstellung „It cut through blood“ in der Galerie Gilla Lörcher Berlin gestalteten wir den Werkkatalog – herausgegeben von der Galerie, fotografiert von Ute Schendel, konzipiert von Edda Salander-Jones, produziert von uns, gedruckt von Trigger Medien Berlin. Das Papier schimmert und leuchtet, schmeichelt beim ersten Anfassen – kein nüchternes Dokument, sondern ein Objekt mit eigener sinnlicher Qualität, das dem Charakter der Arbeiten so nahe wie möglich kommt. Alle Gemälde sind in Eitempera auf Leinwand.


»Performance art had freed me from the difficulty of ›what to paint‹, I was present and I was the work. It is also where I gained the knowledge with which I could come back to painting with myself entering the canvas. This is the way I have painted ever since, creating through the movement of my body in touch with the canvas surface.« Joanna Jones

Galerie Gilla Lörcher, Berlin
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Yves Sucksdorff

Stadtgalerie Bad Soden am Taunus
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Ute Schendel

Stadtgalerie Bad Soden am Taunus
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Ute Schendel

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Yves Sucksdorff

The Citadel, Dover
»Shocked into Presence« 2023 The Citadel Dover – Eine Werkschau mit 30 Arbeiten aus 40 Jahren ausgesucht und kuratiert vom Künstler Nicolas Deshayes im Rahmen des Festivals von Dover Arts Development You can reach the world from Dover.
Leistungen
- Buchgestaltung und Editorial Design
- Typografie und Papierauswahl
- Produktionsbegleitung
- Zusammenarbeit mit Edda Salander-Jones
- Druckkoordination mit Trigger Medien Berlin


